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In einer magischen Hängematte zu Wassernixen und Faultieren reisen

Pina reist zum Amazonas Ab in die goldene Zauberhängematte, ganz schnell Schaukeln und schon ist Pina nicht mehr in ihrem Zimmer in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro, sondern auf einem riesigen Schiff auf dem Fluss Amazonas. So einfach geht das mit einer magischen Hängematte. Das macht Pina öfter, denn sie hat geographischen Heißhunger, sagt ihr Freund Bruno. In dem Buch „Pina reist zum Amazonas“ von der brasilianischen Autorin Flávia Lins e Silva kann man Pina dabei begleiten.

Nach der rasanten Anreise per Hängematte geht das Abenteuer in dem Land in Südamerika aber erst los. Zusammen mit ihrer Katze Samba und Bruno fährt Pina auf dem Amazonas, dem längsten Fluss der Welt, streift durch den Regenwald und lernt viele neue Freunde kennen. Es gibt einen Grund, dass sie ausgerechnet dorthin gereist ist: Pina sucht nämlich ihren Vater und hat eine heiße Spur entdeckt. Die führt sie in den brasilianischen Regenwald.

Echt mutig! Denn auf der Suche gerät sie zusammen mit ihren neuen Freunden in wirklich brenzlige Situationen. Im Regenwald gibt es schließlich Schlagen, Raubkatzen und dazu noch jede Menge geheimnisvolle Wesen. Pina lernt außerdem eine Wassernixe kennen, erfährt, wie die Nacht entstanden ist und taucht nach leuchtenden Steine. Und plötzlich schlägt Pinas Herz ganz schnell. Wer daran wohl Schuld ist?

Neben all den Abenteuern, die Pina auf ihrer Reise erlebt, erfährt man auch viel über die Tiere in Brasilien, die Traditionen und das Essen. Auch über Früchte, die man nicht nur essen kann. Sie heißen Jenipapos und wachsen an einem Baum. Aus den Früchten werden Süßigkeiten gemacht – allerdings wird aus ihnen auch schwarze Tinte hergestellt. Damit malen sich Ureinwohner im Amazonasgebiet Muster auf die Haut.

Ob Pina ihren Vater findet, wird natürlich hier noch nicht verraten. „Pina reist zum Amazonas“ ist ein magisches Reiseabenteuer mit viel Wissen für junge Weltenbummler.

Flávia Lins e Silva mit Pina Credit:Sonja Gillert

Pina ist mit ihrer goldenen Zauberhängematte auch schon nach Ägypten und Griechenland gereist. Wie es dort war, kann man in den anderen Büchern der Autorin Flávia Lins e Silva nachlesen. Sie lebt in Rio de Janeiro und ist selbst schon zu all den Orten gereist. Nach ihren Reisen hat sie die Geschichten über Pina geschrieben. Dem Buchmonster erzählt Flávia auf der Buchmesse in Frankfurt am Main im Interview mehr über ihre Erlebnisse im Amazonasgebiet. Denn die Autorin spricht neben portugisisch auch gut deutsch. Klick einfach unten auf den Play-Button:

Unter diesem Link kannst du die portugiesische Seite Pina sehen. Dort berichtet Flávia Lins e Silva, wo Pina gerade mit ihrer Zauberhängematte hingereist ist.

Pina reist zum Amazonas (Flávia Lins e Silva/Joana Penna), KJB, ab 6, 192 Seiten, 11,99 Euro.

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